Glutenfreie Kokostorte

Schwierigkeit: mittel
Arbeitszeit: 60 Minuten
Rastzeit: 4 Stunden
Gesamtdauer: 5 Stunden

Zutaten

Teig
50 ml (Kokos-)Öl
4 Stück Eier
1 EL Wasser
400 ml Milch
2 TL Zitronensaft
50 g Kokosmehl
30 g Mandelmehl
80 g Kokosraspeln
30 g Proteinpulver (Vanillegeschmack)
100 g Zucker
1 TL glutenfreies Backpulver
Creme
250 g Qimiq Classic (zimmerwarm)
500 g Naturjoghurt
120 g Staubzucker
8 Blatt Gelatine
2 Scheiben Annanas
Dekoration
100 g Schokolade
100 ml Schlagobers
1 Stück Kokosnuss

Wichtige Hilfsmittel

Mit Kokosnuss und Ananas die Exotik in die Küche bringen – und das auch noch Glutenfrei. Diese Torte macht angenehm satt und man darf sie auch in den Bikinimonaten genießen.

Da die Kokosnuss bzw. das daraus gewonnene Kokosmehl süßlich ist, kann man den Zucker für die Torte ohne Geschmacksverlust reduzieren. Auch der hohe Eiweißgehalt des Kokosmehles macht es sehr attraktiv.

Doch versuche nicht bei jedem Rezept herkömmliche Mehle durch Kokosmehl zu ersetzen

Kokosmehl ist ein „durstiges Mehl“ und muss deshalb immer in Kombination mit ausreichend Flüssigkeit gebacken werden um die gewünschte Konsistenz zu erhalten. Dieses Rezept enthält zum Beispiel 400ml Milch. Wenn man den Teig in den Ofen schiebt wirkt er zwar etwas zu dünn, doch das Kokosmehl macht beim Backen seinen Job und saugt die Flüssigkeit auf.

Und das Resultat ist saftig und lecker…

Zubereitung

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Die Springform mit Backpapier auslegen (da der Kuchen sehr saftig wird würde ich nicht empfehlen die Springform nur einzufetten).

Das Kokosfett im halbfesten Zustand einige Minuten schlagen. Dann die Eier einzeln unterrühren.

Wasser, Milch und Zitronensaft in einen Becher geben. Beide Mehle, Backpulver, Proteeinpulver, die Kokosraspeln und den Zucker (alle trockenen Zutaten) in einer Schüssel mischen. Dann abwechselnd die Milch-Mischung und die Mehl-Mischung unter die Eier-Masse geben und gut verrühren.

Den etwas flüssigen Teig in die Springform füllen und den Kuchen ca. 70 Minuten backen. Wenn er an der Oberfläche etwas dunkel wird den Kuchen mit einem Backpapier abdecken. Den Kuchen gut auskühlen lassen.

Nun wird die Creme gemischt: Dafür die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen. Sobald die Gelatineblätter weich sind diese in einem Topf mit 2 Löffel Joghurt kurz erwärmen – bis sich die Gelatineblätter aufgelöst haben. Den restlichen Joghurt, das Qimiq und den Zucker kurz durchmixen, bis eine glatte Masse entstanden ist. Die Gelatine hinzugeben. Die Masse kurz in den Kühlschrank stellen.

Den Kuchen in einen verstellbaren Tortenring geben und am Rand etwa 8mm Platz lassen. Dort soll sich die Creme gut verteilen. Ich empfehle Backpapier an der Innenseite des Tortenrings zu befestigen, damit die hart gewordene Creme nicht am Tortenring festklebt. Die Creme aus dem Kühlschrank nehmen und ca 2/3 davon auf dem Kuchen verteilen. Eventuell mit einer Palettenoch etwas nachdrücken, damit sich die Creme auch sicher überall verteilt hat. Die Ananas in Stücke schneiden und auf der Creme platzieren. Dann die restliche Creme auf dem Kuchen verteilen. Jetzt sollten die Ananas Stückchen nicht mehr sichtbar sein.

Am besten die Torten über die Nacht im Kühlschrank lagern (mindestens 4 Stunden kühlen). Am nächsten Tag verzieren und kalt genießen.

Dekoration

Das Beste kommt zum Schluss: das Dekorieren.

Für den Dripcake-Look verwende ich immer halb Schokolade halb Schlagobers – das heißt bei 50g Schokolade erwärme ich auch 50ml Schlagobers. Für den perfekten Look kann dir ein Dekorierstift helfen. Ich verwende zwar auch öfter einen Spritzbeutel – aber es ist mit einer Flasche um einiges einfacher.

Auch wenn man sie nicht essen kann: Kokosnussschalen sehen einfach unheimlich schön aus. Sie komplettieren eine Torte wie diese. Also nicht wegschmeißen! Vielleicht kannst du sie für die nächste Torte gebrauchen. 🙂

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